Datenlecks beunruhigen Swisscom

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/wirtschaft/Datenlecks-beunruhigen-Swisscom;art46442,1005243

Ein zu erwartender Artikel. Nachdem durch durch das BÜPF bereits dem Staate mehr Macht und Möglichkeiten gegeben wurden
und voraussichtlich das NDG ausgebaut wird. Solche schlussendlich angstverbreitende Medienartikel können die Meinung
des allgemeinen Volkes in eine negative Richtung beeinflussen.

Das schlimmste was passieren kann ist, dass man dem Staat, bzw. der Bundesverwaltung mehr Kompetenzen im Bereich
Cyberüberwachung, Datenspeicherung und vor allem Bevormundung im Umgang mit digitalen Medien zuspricht.

Die IT hat ist in den letzten Jahren bei Privaten, sowie KMU meist organisch gewachsen. Es stand das Interesse an der
Materie und den beinahe unbegrenzten Möglichkeiten der Kommunikation im Vordergrund. Sicherheitsbedenken
sind meist tertiär und somit auch nicht als nötig angeschaut worden. Der Schutz der persönlichen Daten, des
Datenverkehrs wurde meist zu Gunsten der Freiheit des Benutzers nicht berücksichtigt.

Jedoch kann es nun nicht Aufgabe des Staates werden, Massnahmen zu treffen, die einen Schutz für das Volk
zwangsweise vorschreiben oder aufzwängen.

Der richtige Weg ist es einerseits in Bildungsorganisationen wie Primarschulen, Gymnasien etc. die Thematik
einzuführen, und den Informatikunterricht nicht nur aufs 10 Finger System oder
halbpatziges Lego Robotics Programmieren zu reduzieren. Andererseits müssen die KMU und auch Privaten
Personen durch Aufklärung, Beratung und Unterstützung sensibilisiert werden. Einsatz von Firewalls und
anderen Netzwerkschutz-Mechanismen, Antivirenprogramme und den richtigen Umgang mit heiklen Informationen.

Dies kann und darf nicht die Aufgabe des Staates werden, sondern der Staat soll bspw in einer hocheffektiven
Armee-Einheit (oder generell VBS- oder EJPD Einheit) eine handvoll Spezialisten beschäftigen.
Diese können Kunden wie die Bundesverwaltung, oder auf Anfrage auch bei privaten Unternehmen gegen
Bezahlung unterstützen, wird das bestehende Sicherheitsdispositiv durchbrochen oder beschädigt.

Schutz durch Angriff! Kein präventivschutz durch Überwachung und Kontrolle!

Bereits jetzt ist es dank BigData-Mecanos möglich, Verhaltensweisen und Pre-crime-Events zu sammeln
und auszuwerten. Daraus entstehen Persönlichkeitsprofile und durch gezielte Angebote und Informationen
wird der Internetnutzer manipuliert. => Gedankenpolizei lässt grüssen. 1984 von George Orwell war zwar
in den 50er Jahren noch fiktion, jedoch mittlerweile beinahe perfekt in unsere Gesellschaft adaptiert.

Fazit:
Jedes Unternehmen, jede Person und jede Verwaltungseinheit muss selbst im Rahmen des Tagesbetriebes
dafür besorgt sein, dass das Sicherheitsdispo im „digitalen Umfeld“ gebaut, geprüft und betrieben wird!

Der Staat soll unterstützend mit einer hochqualifizierten Einheit NUR AUF BEDARF und Anfrage des
Nutzers eingreifen! Jede der genannten Instanz muss selbst mündig sein über die Nutzung des
Internets und deren Dienste frei zu entscheiden! Ist dies nicht der Fall, muss man diese Instanzen
dazu führen. Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht Hilfe durch Zwangsbevormundung!

 

Hier noch ein spannendes Argumentorium gegen den „Schnüffelstaat“.
http://schnueffelstaat.ch/wp-content/uploads/2015/10/151003_Kurzargu.pdf