Zürcher Polizeieinsatz

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Ich bin sehr gespalten in der Meinung. 

Einerseits:
Würden diese 1000 Demonstranten aus Gutwill und Eigeninitiative je 2 Flüchtlinge bei sich zu Hause freiwillig aufnehmen wäre ja bereits an 2000 Flüchtlingen geholfen. Geben diese 1000 dann noch je CHF 100.- in einen Hilfspot hätte man 100’000.- zur Verfügung um diese auch entsprechend zu verpflegen und unterzubringen über eine bestimmte Zeit.
Wieso muss ich mich durch eine Gruppierung von Sozialisten zwingen lassen, einen von denen bestimmten Beitrag zur Solidarität den Flüchtlingen gegenüber zu leisten?

Ich vertraue nach wie vor auf die humanitäre und freiwillige Hilfsbereitschaft des Einzelnen, sofern es nicht aufgezwungen wird. Ich selbst kann wohl am besten entscheiden, wieviel ich abgeben kann und möchte, um diesen Zustand zu verbessern. Es wundert mich nicht, wächst der rechte Widerstand bei unserem immer einschränkenderen Staatssystem, dessen Gesetze und Gebote. Der Schweizer Bürger wird immer mehr wie ein kleines Kind behandelt und entsprechend wird die Reaktion mit Trotz und Konfrontation enden.

Andererseits:
Ich finde es gut wurde die Polizeiaktion gefilmt und öffentlich gemacht. Jeder soll sein Tun verantworten und dafür gerade stehen. Sich nicht hinter Gruppierungen (dazu zähle ich auch die Polizei und den Staat) verstecken, hinstehen und mutig Verantwortung übernehmen. Würde manchem exekutiv-Politiker auch gut zu Gesichte stehn…

Alles in Allem finde ich es absolut klar, dass man den Flüchtlingen helfen muss!
JEDOCH nicht basierend auf erzwungener Solidarität, was nur zu Unruhe führt, sondern auf Basis der Freiwilligkeit.